IGP – Internationale Gebrauchshundeprüfung
Der Hundesport IGP (Internationale Gebrauchshundeprüfung) ist ein vielseitiger und anspruchsvoller Hundesport, der aus den drei Disziplinen Fährte (A), Unterordnung (B) und Schutzdienst (C) besteht. Er fördert Gehorsam, Trieb und Nervenstärke, primär für Gebrauchshunderassen. Die Ausbildung basiert auf Spiel- und Beutetrieb.
- Anmeldung bei Melissa Nägele

Fährtenarbeit (Sparte A)
Die IGP-Fährte ist eine anspruchsvolle Nasenarbeit, bei der ein Hund die vom Menschen zuvor gelegte Spur, auf unterschiedlichen Untergründen (meist Acker oder Wiese), verfolgt. Die Fährte beinhaltet Winkel, die exakt ausgearbeitet werden und Gegenstände, welche sicher verwiesen werden müssen. Die Fährtenarbeit fördert besonders die mentale Auslastung des Hundes. Sie soll ruhig, in gleichmäßigem Tempo und intensiv, oft zeitversetzt und unter verschiedenen Witterungsbedingungen ausgearbeitet werden. Entsprechend der unterschiedlichen Prüfungsstufen variiert die Länge und Liegezeit sowie die Anzahl der Winkel und Gegenstände der Fährte. In einigen Prüfungsstufen wird eine Fremdfährte gelegt.
In unserem Verein wird die Fährtenarbeit auch unabhängig von Unterordnung und Schutzdienst angeboten.


Unterordnung (Sparte B)
Die Unterordnung in der IGP ist der Gehorsamsteil im Hundesport, der auf die Begleithundeprüfung aufbaut. Sie umfasst eine saubere Fußarbeit, eine präzise Freifolge, Sitz-, Platz- und Stehübungen, das korrekte Apportieren von unterschiedlich schweren Apportierhölzern sowie das Voraus-Senden. Das Bringen eines Holz-Gegenstands erfolgt entsprechend der jeweiligen Prüfungsstufe auf ebener Erde, über eine 1 m Hürde und über eine 1,60 m Schrägwand. Das Ziel ist ein freudiges, schnelles und harmonisches Zusammenspiel von Mensch und Hund.









Schutzdienst (Sparte C)
Der IGP-Schutzdienst fördert über motivierte Beutearbeit (Schutzärmel) den Trieb, Gehorsam und Nervenstärke der Hunde. Der Fokus liegt auf der kontrollierten Ausarbeitung. Die Hunde lernen, den Ärmel zu erbeuten und trotz hoher Trieblage perfekt führig zu bleiben. Je nach Prüfungsstufe sind das Revieren nach dem Helfer, das Stellen und Verbellen, das Verhindern von Fluchtversuchen und die Abwehr von Angriffen Bestandteil des Schutzdienstes.







